Im Kurhaus Sankt Andreasberg diskutieren heute Jäger, Naturschützer, Förster, Schäfer und andere Fachleute auf einer Tagung darüber, wie man Wölfe wieder in Niedersachsen und im Harz ansiedeln kann. Organisiert hat die Tagung das Nationalparkhaus Sankt Andreasberg, die Informations- und Bildungseinrichtung für Interessierte am Nationalpark Harz.
Früher – vor etwa 160 Jahren – wurden freilebende Wölfe in Deutschland verfolgt und fast ausgerottet. In der heutigen Zeit wollen Natur- und Artenschützer die bedrohte Tierart wieder in ihren natürlichen Lebensraum zurückführen. Sie wollen vor allem sicherstellen, dass Wölfe eigenständig und ohne Hilfe von Menschen wieder in der Natur zurechtkommen und sich fortpflanzen.
In Brandenburg und in Sachsen hat man es schon geschafft – dort wurden bereits seit den 90ern wieder Wolfsrudel beobachtet. Im Jahr 2000 wurde in Deutschland erstmals – nach der Ausrottung der Art – wieder ein Wolfswelpe in freier Wildbahn geboren.
Der Harz ist auch ein potenzielles Gebiet, in dem der Wolf in die Natur zurückkehren könnten. Meister Isegrim ist nämlich ein waschechter Langstreckenläufer und wurde bereits einige Male in Niedersachsen gesichtet.
Weitere Informationen zum Thema Wolft-Schutz gibt’s auf der Website des NABU
Informationen zur Wolf-Tagung in Sankt Andreasberg
Einen Besuch im Nationalpark Harz sollte man sich nicht entgehen lassen! Tipps für Ausflüge und Wanderungen im Harz gibt’s auf ww.oberharz.de