Archiv für die Kategorie „Wandern“

Von April bis Mai heißt es im Harz: Immer der Nase nach – Auf der Suche nach der Hexenzwiebel!

Im Frühling sprießt er wieder, der Allium ursinum, besser bekannt als Bärlauch, zufinden im Harz und seinem Vorland.

Derzeit sollte man bei einer Wanderung durch die herrliche Harzer Natur nicht nur Augen und Ohren offen halten, um auch ja keinen Sinneseindruck zu verpassen, sondern man sollte ebenfalls auf seine Nase achten. Denn die Monate April und Mai sind die Blütezeit des wohlschmeckenden, mit Knoblauch, Zwiebel und Schnittlauch verwandten Bärlauchs, der sich für die Verwendung in der eigenen Küche bestens eignet.

Bärlauch ist aber keines Wegs an jeder Ecke zu finden, gerade im Norden der Republik ist es selten geworden, was auch der Grund dafür ist, dass erfahrene Sammler die von ihnen gefunden Vorkommen keines Falls leichtfertig preis geben. Bärlauch ist mancher Orts sogar so selten geworden, dass es nötig wurde, das Sammeln in Naturschutzgebieten grundsätzlich zu verbieten. Wer jedoch das Glück hat, bei seiner Suche fündig zu werden, der darf für den heimischen Küchenbedarf sammeln, nicht aber “im großen Stil” Bärlauchfelder ernten.

Auch nicht leichtfertig sollte der ungeübte Sammler alles was aussieht wie Bärlauch in seinem Körbchen sammeln. Woran erkenne ich Bärlauch? Denn Maiglöckchen, Herbstzeitlose und der Gefleckte Aronstab ähneln dem Bärlauch, ihr Verzehr kann aber zu tödlichen Vergiftungen führen.

Hier ein kleines Video mit einigen Tipps wie ihr Bärlauch identifizieren könnt:

Bärlauch hat sich aber nicht nur in der Küche seine Daseinsberechtigung erarbeitet, sondern auch im Bereich der Naturheilkunde:
Neben seiner allgemeinen stärkenden Wirkung hilft Bärlauch bei chronischen Hautausschlägen und Flechten, da er die Fähigkeit besitzt, das Blut zu reinigen. Durch seinen Gehalt an Senfölglykosiden wirkt er ebenfalls verdauungsfördernd und wirkt sich positiv auf die Darmflora aus. Vor allem nach der Behandlung mit Antibiotika, eignet er sich zur Wiederherstellung des Gleichgewichtes im Darm. Auch fördert diese Pflanze die Durchblutung, ist nützlich bei Entgiftungskuren und stärkt das Immunsystem.

Der Bärlauch wurde schon bei den alten Germanen an bestimmten heiligen Tagen als Kultspeise gegessen. Die Germanen wußten damals schon von der reinigenden Kraft der Hexenzwiebel und waren überzeugt davon, dass alte Verhärtungen aufgelöst werden. Nach den langen Wintern verzehrten sie die frischen Blätter des Bärlauches um den Körper zu kräftigen und zu entschlacken.

Nationalpark Harz ist “Deutschlands schönstes Naturwunder” 2011

Traumhafte Landschaft mitten in Deutschland – Der Harz ist Deutschlands schönstes Naturwunder!

Die Heinz Sielmann Stiftung hat bereits zum dritten Mal das schönste Naturwunder Deutschlands gesucht – und gefunden! Und zwar bei  uns im Harz, zum zweiten Mal. Denn auch schon im Jahr 2010 ging der Titel zu uns in den Harz.

An dem großen Online-Voting beteiligten sich vom 24. Juni bis 12. September rund  18.000 Teilnehmer, von denen 21 % der Meinung waren, dass der Harz den Titel verdient hat. Zu Recht, denn der Nationalpark Harz ist ein wahres Naturerlebnis. Der Nationalpark Harz liegt im Länderdreieck Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Mit einer 24.700 Hektar großen Fläche ist er das größte Naturschutzgebiet Deutschlands, das länderübergreifend ist.

Vor allem jetzt im Herbst, auch bekannt als “Harzer Indian Summer“, wenn Laub- und Nadelbäume der Harzer Wälder in einem traumhaften Farbenspektrum erstrahlen, ist die Landschaft des Harzes erst recht ein Naturwunder. In dieser magischen Zeit lädt die Harzer Natur zu traumhaften Spaziergängen ein, bei denen Sie die Brunftrufe der Harzer Rothirsche durch die Wälder schallen hören und die romantische Stimmung genießen können.

Durchgesetzt hat sich der Nationalpark Harz gegen 23 Konkurrenz-Landschaft in ganz Deutschland. Mit einem sicheren Vorsprung hat der Nationalpark Harz den Nationalpark Bayrischer Wald und den Nationalpark Kellerwald-Erdsee auf die Plätze 2 und 3 verwiesen.

Tolle Tipps für Wandern im Nationalpark Harz gibt’s auf www.oberharz.de

2. Oxfam Trailwalker im Oberharz

Am 3. und 4. September gehen im Harz wieder zahlreiche Teams an den Start, um für einen guten Zweck 100 Kilometer in 30 Stunden zu Fuß zurückzulegen. Der Oxfam Trailwalker fand 2010 erstmalig im schönen Harz statt.

Hier seht ihr noch einmal, wie es dabei so zuging:

Anmelden können sich Teams mit vier Personen für das Ausdauer-Event im September 2011 auf http://trailwalker.oxfam.de/

Übrigens treten auch die GLC Glücksburg Consulting AG – Betreiber der Tourist-Informationen Oberharz – und Globetrotter Deutschland wieder mit einem gemeinsames Trailwalker-Team an. Auf der Oxfam-Trailwalker-Homepage lest Ihr mehr über das GLC/Globetrotter-Team.

Wildfütterungen am Rehberger Grabenhaus

Noch bis Ende März 2011 finden am Rehberger Grabenhaus – zwei Kilometer von der Bergstadt Sankt Andreasberg im Oberharz entfernt – regelmäßig Wildfütterungen statt. Die Fütterungen beginnen jeden Mittwoch, Freitag und Samstag um 17:00 Uhr. Das Naturschauspiel endet gegen 19.00 Uhr, je nachdem wie lange das Wild bleibt.

Tipp: Der Blogger Thilo Baum hat 2007 einen Erfahrungsbericht über eine der beliebten Wildtierfütterungen in Sankt Andreasberg geschrieben. Hier lesen Sie seinen Text Hirsch mit altem Hasen.

Interessierte Gäste müssen sich bitte bis spätestens 16:45 Uhr in der Waldgaststätte am Rehberger Grabenhaus einfinden, da dann der Wanderweg gesperrt wird.

Zusätzlich bietet die Tourist-Information Sankt Andreasberg immer mittwochs eine geführte Wanderung zur Wildfütterung an. Diese ist für Kurkarteninhaber kostenfrei und startet um 15:30 Uhr am Kurhaus in Sankt Andreasberg. Für die Sitzplatzreservierung wenden Sie sich bitte an die Tourist-Informationen Oberharz.

In diesem Youtube-Video sieht man, was man bei einer Wildfütterung in Sankt Andreasberg so sieht:

Nationalpark Harz – Schönstes Naturwunder Deutschlands

In einer Abstimmung auf der Website der Heinz Sielmann Stiftung ist der Nationalpark Harz zum “Schönsten Naturwunder Deutschlands” gewählt worden!

Der Nationalpark Harz liegt im Länderdreieck Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Mit einer 24.700 Hektar großen Fläche ist er das größte Naturschutzgebiet Deutschlands, das länderübergreifend ist.

Wer schon einmal bei uns im Harz war, kennt die einzigartige Gebirgslandschaft mit Wäldern, Mooren und Fließgewässern und zahlreichen Tier- und Pflanzenarten.

Tolle Tipps für Wandern im Nationalpark Harz gibt’s auf www.oberharz.de